Letzten Monat hat Cross Cult unter dem hauseigenen Label Manga Cult den 6. Band des Mangas GANTZ herausgebracht. Die Reihe feiert damit ihr Bergfest und es ist vielleicht ein guter Moment, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. Die Reihe ist wirklich gut gestartet und kam mit einer sehr interessanten Idee daher. Die Handelnden werden seitdem immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die stets mit einer gefälligen Portion Kreativität, Humor und Gore gelöst werden. Nur muss ich inzwischen leider sagen, dass mir irgendwie die Tiefe und die Abwechslung fehlt. Ja, die Kämpfe sind unterhaltsam und der Protagonist erlebt eine, wenn auch wenig überraschende, Charakterentwicklung. Allerdings variiert im Verlauf der Geschichte ständig die Zusammensetzung der Gruppe, sodass es mir schwer fällt, eine Verbindung zu den anderen Charakteren aufzubauen.

Das wurde für mich vor allem immer dann sehr deutlich, wenn mal einer von ihnen das Zeitliche segnete. Zugegeben, das ist immer visuell eindrucksvoll inszeniert, aber der Verlust eines solchen Charakters verlangte mir maximal ein Schulterzucken ab. Des Weiteren gibt es nach immerhin schon rund 3.800 Seiten noch immer keinerlei Hinweise auf die Hintergründe. Was ist GANTZ, wie können Tote weiterleben und nach welchen Kriterien wird die Teilnehmerauswahl getroffen. Ich erwarte ja nicht, dass nach der Hälfte des Runs der Plot aufgelöst wird, aber ein wenig Futter zu Gunsten der Spannung wäre schon nett. Vielleicht ist diese Einschätzung auch nur meiner Ungeduld geschuldet und am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf. Deswegen werde ich die #Manga-Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und bin gespannt, was GANTZ in den nächsten sechs Ausgaben noch zu bieten hat.

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